Marina, Marina, Marina…

Am vorletzten Tag unserer Reise ließen wir es noch einmal ruhig angehen. Das übliche Programm: gemütlich wach werden mit Kaffee im Bett und Sonne durch die Tür. Christian hatte sich für den Abend mit einem Kumpel aus dem Klingonenfanclub verabredet, was versprach, spät zu werden – und so war für den Tag erstmal eine relativ ruhige Agenda angesetzt.

Nach dem Frühstück machten wir (Christian und Nina) uns auf den Weg, den Hafen von Long Beach zu erkunden. Genau genommen eine Marina, also ein Anleger-Bereich für Yachten und private Boote. Man muss ja nicht immer nach Los Angeles fahren, manchmal gibt es ja auch nette Dinge vor Ort. Und die Queen Mary war ebenfalls in der Nähe, weshalb wir die gewählte Location schon am Vorabend bei der Heimfahrt entdeckt hatten. Uns waren nämlich gleich die bunten Lichter aufgefallen. Rund um die Marina gab es ein paar touristische Attraktionen, zum Beispiel ein Riesenrad um mal wieder ein historisches Karussell. Leider ist das Karussell zurzeit außer Betrieb, sonst hätte Christian natürlich die Barrierefreiheit getestet. Daneben gab es in diesem Bereich aber auch jede Menge Lokalitäten zum Einkehren und Shoppen. Besonders gefiel uns aber ein schöner alter Leuchtturm, der in einem kleinen Park gelegen war. So spazierten wir dort hin und noch ein bisschen um die Hafenbucht. Auf unserem Spaziergang übrigens auch auf, dass gerade die Hafenstraße vorbereitet wird. Dort findet nämlich im April ein Grand Prix statt. Nachdem wir etwas herumgelaufen sind, gab es nochmals essen im hiesigen Bubba Gumps. Das kannten wir schon aus San Francisco und wussten, dass es dort lecker ist. Wir nahmen auf der Terrasse Platz, wobei wir zuerst die Befürchtungen hatten, das uns in der Dämmerung etwas kalt werden könnte. Das wurde jedoch widerlegt, denn es gab ein fast den Tisch einen Heizpilz. Wir spekulieren noch, ob diese atombetrieben waren. Jedenfalls wurde und ganz schön heiß und das nicht nur vom scharfen Essen.

Abends war dann Schichtwechsel und Christian fuhr mit Carolin in die Stadt, um in Hollywood den Gothic-Club ausfindig zu machen, wo wir uns mit Andreas, Christians Kumpel verabredet hatten. Nina machte derweil die lokale Einkaufsmeile mit Drogerie und Supermarkt sicher und telefonierte ein wenig mit zuhause.

Nach etwa 40 min Fahrt kamen wir bei der ausgemachten Lokation an. Es gab mal wieder Valet-Parking, wir mussten unser Auto also nur gegen eine geringe Gebühr abgeben.

Der Club selbst war sehr schön dekoriert und eingerichtet. Er erinnert etwas an ein Kellergewölbe, sehr schön gruftig mit dunklen Möbeln und Kerzen im Drakula-Stil. Für heute war eine Science-Fiction-Party angesetzt. Dementsprechend hatten die Besucher Kostüme aus dem Genre , was eine schöne Atmosphäre als Mischung ergab. Es gab zwei Tanzbereiche, nahe am Eingang gab es Wave/Gothic, unter anderem war Depeche Mode, Marilyn Manson, Nine Inch Nails zu hören. Aber auch viele deutsche Bands wie zum Beispiel Wolfsheim waren zu hören. In der Tat waren wir überrascht über den großen Anteil deutscher Titel. Der zweite Tanzbereich lag im hinteren Teil des Clubs. Hier wurden härtere Elektro-Sounds gespielt. Das war eher nicht unser Geschmack, also verbrachten wir unsere Zeit entweder im vorderen Bereich oder vor der Tür. An Unterhaltung war im Club nämlich auch nicht zu sein und spätestens als Andreas angekommen war, wollten wir das tun. Andreas arbeitet seit fast zwei Jahren in San Diego als Teilchenphysiker und ist oft unterwegs auf Gothic-Partys. So hatte er uns auch auf diese Veranstaltung hinweisen können. In den USA gibt es wohl leider nur wenige Festivals, dafür sind aber die Clubs und Veranstaltungen dort sehr brauchbar. Andreas erzählte uns noch von seinem Aufenthalt hier einige Anekdoten und Erlebnisse in den USA und wir berichteten im Gegenzug von unseren Reiseerfahrungen. Wir bekamen dann noch ein paar Tipps von ihm, was wir an unserem letzten Tag so tun konnten. Danach ging es noch einmal rein, die Musik genießen und etwas tanzen.

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