Der Abschied fällt schwer…

an unserem letzten Tag in den USA frühstücken wir anders. Nichts mit gemütlich, Bett und Sonne. Stattdessen ging es nach einem schnellen Kaffee direkt auf die Queen Mary, wo es einen Sunday Champagne Brunch gab. Davon hatten wir bei unserem Besuch des Schiffes zwei Tage zuvor gelesen. Wir hatten uns noch bei der Rezeption erkundigt, wie es um die Barrierefreiheit des Speisesaals steht und man sagte uns, es gäbe drei Stufen und man könnte dafür aber ein Rollstuhl ausleihen. Etwas suboptimal, aber na gut. Vor Ort waren wir dann doch überrascht, dass wir über den Aufzug absolut ebenerdig hinein konnten. Da kannten wohl die Bediensteten ihr eigenes Etablissement nicht. Immerhin: besser so als andersrum. Das Buffett schlug mit kräftigen 50 $ zu Buche, wobei Christian das Glück hatte, nicht bezahlen zu müssen – wir haben das Personal nach einem Kinderpreis gefragt, mit der Argumentation, dass er sowieso nicht viel essen kann. Die Auswahl der Speisen selbst war aber dann grandios.

Von englischem Frühstück über Fisch-Spezialitäten wie Lobster, Austern, Schottischer Lachs, Schrimps und Steak, Nudel- und anderen warmen Gerichten bis hin zu Kuchen und Desserts war alles vorhanden, was das Herz und der Magen begehrte. Der Brunch war zudem in einer absolut klassisch anmutenden Kulisse mit Geschichte: der alte Speisesaal des Ozeandampfers war prachtvoll und riesig.

Für Alle, die etwas Dekadenz gepaart mit dem Flair des Goldenen Zeitalters der Ozeanriesen genießen möchten absolut zu empfehlen.

Den Magen voll geschlagen, spazierten wird noch etwas über die Decks des Schiffes und bekamen auch hier und da noch Teile einer Führung mit. Unter anderem erfuhren wir kleine Details über die Zeit, als während des Krieges die Queen Mary als Truppentransporter umfunktioniert und Komplett in Grau getüncht war. Der Rekord lag hier bei 15.000 Soldaten plus Schiffsbesatzung ! Diese waren in drei Gruppen aufgeteilt, die in unterschiedlichen Bereichen des Schiffes untergebracht waren und auch ihren Bereich nicht verlassen durften. Schichtenweise war man entweder 24 h draußen an Deck oder drinnen. Egal, ob es regnete oder stürmte. Da waren wir doch froh, Gäste und nicht Soldaten zu sein.

Nach dem Besuch der Queen Mary ging es für Nina und Christian wieder nach Los Angeles. Andreas hatte Christian am Vorabend den Tipp gegeben, dass Griffith-Observatorium zu besuchen. Die Fahrt in die Hills war recht anstrengend, da an der Seite alles zugeparkt war und überall Fußgänger herumsprangen. Zum Glück war unser Bruno (unser Auto hatte Charakter, also auch einen Namen) mit einem Handicapped Kennzeichen ausgestattet, was uns auch hier wieder zu einem Spezialparkplatz in erster Reihe verhalf.

Tipp für alle Anderen- nicht Sonntags und nicht kurz vor Sonnenuntergang erwarte, dass man noch nahe am Observatorium parken kann… Lieber einen halbstündigen Spaziergang einkalkulieren.

Aber es lohnt sich. Die Aussicht ist unbezahlbar, man erkennt spätestens jetzt die Dimensionen der Stadt der Engel… Diese ist übrigens größer als das Saarland.

Das Observatorium selbst ist auch sehr spannend und bietet neben der Ausstellung über das Sonnensystem, die Entstehung der Zeitrechnung… noch ein Planetarium und ein Aussichtskaffee.

Von dort ging es noch zum berühmten Rodeo Drive, der „Preiswertesten“ Einkaufsstraße von LA. Die Geschäfte waren alle schon geschlossen, was uns aber in Anbetracht der Protzgeschäfte mit unklarem Sortiment nicht wirklich nahe ging. Es war dennoch schön anzusehen.

Wir liefen noch etwas weiter, bis wir wieder zum Beverly Hills Drive kamen. Dort wollten wir zum Abschluss nochmal sushi oder Ahi Poke essen. Jedoch, typisch für uns wurde wieder etwas anderes draus…
Ein Steakrestaurant mit schickem Ambiente, entsprechenden Preisen und dennoch der Typischen, Amerikanischen Kneipenakkustik. Das essen war gut und der Tag neigte sich dem Ende und wir machten uns auf die einstündige Fahrt nach Long Beach…
Der letzte Tag war zuende…

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