Ohne Moos nix los…

…oder wie man in der mit Plastikkarten überhäuften Nation nicht ohne Bargeld weiterkommt…

Bus fahren ist was schönes. Bargeldlos Busfahren erst recht. Bei uns in Deutschland geht das meistens. Dann muss es doch im Land der Kreditkarte erst recht gehen, oder? Nein. Das es nicht geht, haben wir am ersten Tag schon festgestellt. Das Chris nicht an Bargeld kommt, wussten wir auch. Das ich (Nina) aus Schusselligkeit nicht auf meine Pin kam, brachte uns nicht wirklich weiter, denn Carolin (unsere Bargeldquelle) war alleine unterwegs in Berkley.

Unser Plan war, wie auch schon am Tag zuvor (da war es am Regen gescheitert) das Exploratorium zu besuchen. Nach dem gescheiterten Versuch, mittels gekaufter Debitkarte oder ohne Pin an Geld zu kommen, mussten wir unverrichteter Dinge wieder hoch nach Evermore, wo uns Mead und Amber den Tag retteten. Sie gaben uns ihre Clipperkarten, eine prepaidkarte für den öffentlichen Nahverkehr, nutzbar in allen Systemen der Bay Area und extrem Zeitsparend. Diese konnten wir dann auch bis zum Tag vor der Abreise nutzen.

Da es nun doch schon Nachmittag war, und selbstverständlich am regnen, entschieden wir uns, Oakland sicher zu machen und fuhren in die Stadt, mit Ziel Jack London Square und Kino. Zuerst eroberten wir ein Japanisches Restaurant, welches sich als Live Jazzlocation mit Restaurant entpuppte. Alles wirkte sehr Stilvoll, das Essen war gehobenes Niveau und äußerst lecker (obwohl Chris Rosenkohl bestellt hatte, den er nicht essen konnte, da es nicht, wie angenommen, Püree war)und trotzdem gerade noch bezahlbar.
Plötzlich war draußen ein Heidenlärm… Da fuhr doch glatt ein riesiger Zug laut hupend mitten in der normalen Straße. Schranken gibt es nur für die Autos, als Fußgänger kann man ganz normal auf dem Gehweg weiterlaufen und direkt dahinter die Straße überqueren…

Nachdem wir uns von dem Schock erholt hatten, ging es ins Kino (That Awkard Moment). Wir wunderten uns über die vielen Rolliplätze und darüber, dass so wenige Menschen da waren. Die Vorschau war ganz interessant, making of’s und Serienartig. Alles in Allem ganz schön, wobei der Film als Mittelprächtige Liebeskomödie einzustufen ist. Seltsam aber lecker war auch das gesalzene Popcorn mit Butter.

Der Heimweg ging durch die verruchten Viertel von Oakland, es gab einiges zu sehen.

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