Come fly with me…

Nach der Landung durfte ich (Nina) Chris dann raustragen- ich sage euch, eine 747 ist verdammt lang und was viel schlimmer ist, verdammt eng. Dann war der Ausgang in Sicht, und ein Mann mit nem Schieberolli, also nix wie raus. Doch mist- da war ne Stufe… hätte ja auch mal einer von den Menschen da draußen sagen können.
Und was haben die Böse geguckt. Im Nachhinein sagten sie uns dann, das dies der Ausgang nur für die Erste Klasse ist und der Rolli für sonst wen gedacht war. Aber als ich- zum Glück heile nach draußen gestolpert war, hab ich Chris zusammen mit Caro nur noch in den Rolli verfrachtet und gut.
Das Bodenpersonal war dann auch so nett uns trotzdem problemlos von da mit zu nehmen. Unser „Läufer“ wollte erst den Rolli zum Gepäckband schieben, aber wir haben ihm gesagt, dass es nicht nötig sei und dann konnte er noch jemanden mitnehmen. An der Stelle kamen wir auch dem staunen und auch lachen nicht mehr heraus.
Auf der Strecke standen alle paar Meter abgestellte Rollstühle mit Passagieren, die die „Läufer“ dann zum nächsten Punkt mitgenommen haben, um sie wieder irgendwo abzustellen. Wie ein Staffellauf. Die meisten davon waren Inder, die ganz ruhig in den Rollis saßen und warteten. Für uns verrückt war der Umgang, die „Läufer“ waren immer am blödsinn machen und schubsten die Rollis vor sich her, ließen los und fingen sie einige Meter später wieder auf. Wir waren jedenfalls froh, Chris selbst zu schieben.

Am Gepäckband stand dann auch schon der Rolli, der ausgepackt wurde und begutachtet. Er hat den Flug dieses mal recht gut überstanden. Einzig die Steuerung hinten, um den Sitz hoch und runter zu fahren ist gebrochen. aber zum Glück gibt es Panzer-Tape…
Knapp 10 Minuten später waren wir schon bei den Netten Fingerabdruck Männern, die auch ganz tief in die Augen sehen möchten und nochmal fragen, was man denn in den USA machen möchte.
Das klappte Problemlos und siehe da- wir standen als ganz normale Touristen in der Flughafenhalle. (siehe Foto)
Mit der BART ging es dann nach Oakland, 12th street, und von da an mit dem Bus Richtung Santa Ray Ave. Im Bus waren wir dann erst mal froh, dass Caro als Einzige von uns Bargeld abgehoben hat- doch mist, der Fahrer konnte keine 20$ wechseln. Also im Bus rund fragen… Was passiert in einem Amerikanischen Bus sitzt und keiner Wechseln kann?

Also zuerst einmal fuhr der Bus einfach los, und plötzlich kamen von allen Seiten Leute aus ihren Sitzen und drückten uns Dollars in die Hand, die sie uns schenken wollten. Wir waren erst peinlich berührt, doch dann fing der ganze Bus an, sich zu unterhalten und es war irgendwie einfach nur *hach*…

Abends ging es dann Einkaufen, wir waren total geflasht von den bunten Regalen und all dem Plastik. und wohl auch von unserer Müdigkeit… Als wir im Laden standen, sagte die Deutsche Uhr 3:15Uhr…
Danach noch essen und dann ging fast nix mehr. Wir haben noch etwas mit Annika geredet und dann unsere Schlafplätze bezogen…

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