Das Paradies bei Tag…

Einfach traumhaft, musste man dann doch am Freitag Morgen zugeben. Bei der Ankunft konnte man es schon beim Anblick des warmen Lichts, welches aus den Campern strahlte, erahnen. Hier waren wir definitiv im Paradies gelandet.

Bente (die Besitzerin) zitierte beim Kaffee dazu immer wieder einen Facebookspruch „I would love to live in the woods, in a Camper. But it has to have a perfect WiFi Connection!“ Und genau das tut sie…
Neben ihrem Haus hat sie 5 Camper in Form von 3 Wohnwagen, einem schwedischen Feuerwehrtruck und „meinem“ Bäckereiwagen stehen.
Diese sind, genau wie ein Zimmer im Haus, als Schlafplätze für Bed and Breakfast Gäste zu mieten.

Das hier ist mein Kurzzeit zu Hause:
https://www.airbnb.de/rooms/177288#

Und das hier bewohnen Chris und Grit:
https://www.airbnb.de/rooms/1105475?s=8i4O

Den Tag nutzten wir, aufgrund der guten Wettervorhersage zum spazieren im Wald und zum Fjord. Chris Rolli ist nach wie vor Geländegängig und so kamen wir überall hin. Beladen mit Pilzen ging es Abends zurück, und wir saßen bis in die Nacht mit Bente, Paul und Simon zusammen.

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Langweiliger Flug, dafür lost in Oslo und fast kein Auto….

Es klappte reibungslos, wir waren früh dran, der Rolliservice war auch unkompliziert, genau wie der Flug mit Norwegian…

Das Drama begann seinen Lauf mit erreichen des Gepäckbandes zu nehmen. Keine Rampe, kein Rollstuhl…

Grit ging auf die Suche und fragte sich durch, während Chris und ich nach einiger Zeit überlegten, wieviel Toblerone und Jägermeister wir aus dem Duty-Free Shop brauchen, um im Wartebereich übernachten zu können. Oder ob jemand einen Film über uns drehen möchte-Terminal 2, im kalten Norden verloren…
Grit kam aber kurz vor Beendigung des Gedankenganges zurück mit der freudigen Botschaft- beide Teile waren aufgetaucht.

Nachdem wir den nicht neu beschädigten Rollstuhl zusammengebaut und Chris umgesetzt hatten, ging es frohen Mutes mitsamt Rampe und Gepäck zum Hertz Schalter.

Was sollte jetzt noch schief gehen???

„No, you can’t get a car if none of the divers gives us a Credit Card for the Deposit. If you can give us the Deposit, you have to be a driver….“ Zu Deutsch- der der fährt, haftet per Kreditkarte.
Nach langen Diskussionen und einiger Ansätze zaghafter Bemühung seitens der Mitarbeiterin kamen wir auf die Idee, sie mit dem Behindertenausweis zu überzeugen. („Vllt können wir ihr ja erklären, das „B“ sei die Buslizenz“) 😀

Immerhin, sie bewegte sich und gab Grit und mir ein zusätzliches Formular, damit keiner im Schadensfall behaupten könne, er kenne den Anderen nicht um aus der Haftung zu gelangen.

Danach ging es wunderbar glatt und es ist somit also wieder einfach als ein Fall von Sonderfall einzustufen…

Auf dem Sonnendeck des Parkhauses stand er dann, unser VW Transporter… Nagelneu und vollgetankt.

Die Leute staunten nicht schlecht, als Chris mit der riesigen Rampe verladen wurde und mit Spanngurten gesichert 😀

Gemütlich fuhren wir los Richtung Vestby. Einmal um Oslo herum und dann ab durch den Wald und entlang am Fjord. Traumhaft…

Nach kurzem Boxenstopp im Supermarkt ging es dann zu Bente, wo wir nun zwei schick ausgestattete, urgemütliche feststehende Wägen bezogen haben. Fotos Folgen, es ist schon dunkel…

Los geht’s…

Viel zu früh klingelte heute um 7:30uhr der böse Wecker…
Im Turbo wurden die Kleider an den Leib geworfen, die letzten Sachen gepackt und los gingst zur Bahn.

Den Kaffee gabs unterwegs, seit dem steigt die Stimmung. Das Bimmelbähnchen hält nun in jedem Kaff und man lernt wieder lustige Leute
kennen.

Mal sehen, was der Tag noch so bereit hält… 😉

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Short-Trip to Norway…

Es ist wieder so weit. Die Ferne ruft und wir erhören sie.

Christian und seine Freundin Grit möchten aufs Land. Vier Tage Norwegen sollen es sein. Und ich (Nina) darf mit.
Anders als beim letzten Mal hat dieses Mal der Christian alles alleine gebucht. Ich fühle mich unvorbereitet, aber es hat auch was, wo ganz ohne Plan… 🙂
Morgen geht es los, Hinflug mit Norwegian Airlines DY1129 (737-700) von Köln-Bonn nach Oslo Gardermoen. Der Rückflug ist dann am Sonntag um 16:30 Uhr mit SAS SK0818 (737-800) nach Düsseldorf, von und nach Koblenz geht es mit der Bahn. Das schreit ja alleine schon nach Abenteuer.

Was auch spannend werden dürfte- wir haben einen Renault Transporter als fahrbaren Untersatz. Die große Rampe nehmen wir mit und im Baumarkt haben wir Spanngurte gekauft, um den Rollstuhl sichern zu können. ..

Jetzt wird noch etwas Hardware eingepackt und dann geht es unter die Dusche… Bis morgen!

Das Buch zuklappen…

… Wenn die letzte Seite zu Ende gelesen ist, war noch nie meins. (Nina)
Beim schreiben ist es noch schlimmer, stelle ich gerade fest.

Das nun alles vorbei ist, fühlt sich immer noch komisch an. Wir haben so unglaublich viel erlebt in den 20 Tagen. Vieles ist gar nicht in Worte zu fassen und ist somit auch nicht im Blog aufgetaucht.
Wir denken, er hat euch bis dahin trotzdem gut unterhalten und ihr habt einen kleinen Einblick in unser Abenteuer erhalten.
Wir danken allen Lesern an dieser Stelle und halten euch natürlich auf dem laufenden, wenn es neue Reisepläne gibt.

Christian, Carolin und Nina

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Eine laaaaaannnnggggeeee Heimreise…

Um die Mittagszeit machten wir uns auf, Richtung LAX Airport, von da sollte unser Air New Zealand Flug nach London um 16uhr starten, nach ca. 10 Stunden in London landen und dort Knapp zwei Stunden später sollte der Lufthansa Anschlussflug nach FRA folgen.

Es klappte auch alles wunderbar, wobei das Prozedere mit dem Elektrorollstuhl schon manchmal seltsam und auch nervig ist, vor allem ist es immer gut, vor dem Anschlussflug nochmal nachzuhaken, ob der Gute denn auch im Flieger ist. In London kam darauf fünf vor Abflug der Rampe Agent um nochmal nachzufragen, was der Rolli wiegt und ob er auch bloß eine Trockenbatterie beinhaltet. Dabei hätte er vermutlich nur den Tag aus Los Angeles lesen müssen. Naja. Angekommen ist er, ebenso das restliche Gepäck und uns ging es auch relativ gut. (Müde, Pipi, kalt) 🙂

Besonders hervorzuheben ist der Air New Zealand Flug. Er hätte lediglich bis Frankfurt durchfliegen können, um es noch zu toppen. Super Flugzeug, bombastische Crew (die Erste, die uns mit dem Handgepäck behilflich war während wir Christian zum Platz trugen)
Wir wurden ja, wie immer vor dem eigentlichen boarding zum Flugzeug eskortiert. Am Platz angekommen, kam direkt der Steward, der auch das Handgepäck getragen hatte mit Getränken, und fragte, ob wir denn noch was bräuchten, weil es ja noch etwas dauern würde, bis alle an Board sind und er danach ja nicht sofort zu uns kommen könnte. Super lieb. Ähnlich war es nach der Landung.
Wir wurden der Flughafencrew übergeben und durften mit dem Elektrobuggy zum Accesspoint fahren. Dort warteten wir auf den Anschlussflug und wurden langsam Wehleidig. Wir hatten einfach alle drei keine Lust mehr. Es ging relativ zügig voran und der letzte Streckenabschnitt war im Vergleich zum großen Entertainment von Air New Zealand wie Busfahren. Einzig die Durchsage des Piloten, der uns schon mit seinem: „Hallo, hier spricht ihr Kapitän Karsten Schröder…“ Zum Lachen brachte.

In Frankfurt trennten sich unsere Wege nachdem wir das Gepäck endlich hatten recht schnell. Wir waren fix und fertig.

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So, wir Sitzen in der Hobbit Maschine der Air New Zealand, in 28 Minuten gehts los. Die letzten beiden Tage sind Online, Fotos folgen von Deutschland aus.

Für Alle, die tracken möchten: Flug NZ2 und dann ab London Heathrow LH902

Bis gleich,

Das drei nach Hawaii Team…